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Neues aus dem "Flüchtlings-Netzwerk Hamburg"
Hamburger Abendblatt 04.09.2015: INTEGRATION: Flüchtlinge lernen beim DLRG Seevetal schwimmen
HA; Post JK am 04.09.2015 um 16:43 (UTC)
 Teilnehmer kommen aus Eritrea, Iran, Pakistan und Syrien. Die Neubürger vereint der Wunsch, sich sicher über Wasser halten zu können
Meckelfeld. Mitarbeiter der DLRG -Ortsgruppe Seevetal haben in ehrenamtlicher Tätigkeit Flüchtlingen, die vor kurzem in die Gemeinde gezogen waren, das Schwimmen beigebracht. Während der Sommerferien hatten sich Ausbilder und Schüler regelmäßig am See im Großen Moor bei Meckelfeld getroffen.
Die Teilnehmer des Kurses kamen aus Eritrea, dem Iran, Pakistan und Syrien. Vor sechs Wochen stiegen sie erstmals in das Wasser des Badesees. Die Neubürger vereinte der Wunsch, sich in Zukunft sicher über Wasser halten zu können. Trotz der oft durchwachsenen Witterung kamen jeden Mittwoch vier bis sechs Teilnehmer. "Wir sind sehr überrascht, wie schnell diese jungen Erwachsenen das Schwimmen gelernt haben", sagt die ehrenamtliche Ausbilderin Anke Imelmann. Markus Wölfel, der erste Vorsitzende der Ortsgruppe Seevetal freut sich, nach nur sechs Terminen den ersten beiden Teilnehmern das Schwimmzeugnis überreichen zu können. Dass das Training nun zunächst endet, bedauern die Teilnehmer. Doch es fehlen neben Kapazitäten in den Hallenbädern auch freiwillige, ehrenamtliche Helfer in der Schwimmausbildung.
Wer die DLRG bei Ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen möchte, sollte sich bei der DLRG Seevetal unter Info@Seevetal.DLRG.de oder 04105/ 859 84 48 melden
(HA)

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Hamburg.de 04.09.2015: Projekt W.I.R – work and integration for refugees
HH.de/BASFI; Post JK am 04.09.2015 um 16:33 (UTC)
 HAMBURG STARTET PROGRAMM ZUR INTEGRATION VON FLÜCHTLINGEN IN AUSBILDUNG UND ARBEIT NACH DER IDEE DER JUGENDBERUFSAGENTUR
Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, die Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg und weitere Kooperationspartner starten ab dem 15. September 2015 das Programm W.I.R – work and integration for refugees...
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ProAsyl.de 25.08.2015: Aus dem Alltag einer Ehrenamtlichen. Ein Erfahrungsbericht
Angelika Calmez; Post JK am 27.08.2015 um 10:55 (UTC)
 Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen sprießen deutschlandweit aus dem Boden. Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe, Kinderbetreuung, Fahrdienste, Begleitung zu Ärzten und Behörden – dies alles wird mit ungeheurem Einsatz gestemmt. Die Politik freut’s. Hauptamtliche Unterstützung aber erfahren freiwillig Helfende kaum irgendwo. Überzeugten Unterstützer/innen wird viel abverlangt.

"7:00 Uhr
Der Wecker klingelt, bin aber schon wach. Beim Kaffeekochen denke ich an gestern, in der Flüchtlingsunterkunft. Hatte kurz bei Suna vorbeischauen wollen. Kehrte zwei Stunden später zurück, mit einer langen To-Do-Liste: Für Michele einen Deutschkurs für Fortgeschrittene finden. Farid will mit seiner Familie in derselben Stadt leben. Die Kinder vermissen ihn… Ich sollte Rechtsberatung organisieren. Sara ist extrem unglücklich, weil sie in dieser Unterkunft keine Landsleute hat… Muss die Sozialarbeiterin kontaktieren. Suna kann nicht schlafen… Wann und wo kann ich mich mit ihr treffen, um Baldrian zu besorgen?

Heute will ich mit Abdul in die Kleiderkammer fahren. Ziehe mich an. Checke meine 30 E-Mails seit dem Vorabend. Eine Kollegin schreibt, sie fühle sich wie Sterntaler. Seit sie sich entschieden habe, für Flüchtlinge da zu sein, fielen die freigiebigen Hilfen wie Goldstücke vom Himmel. Das kann ich nachvollziehen: Eine Gruppe Studierender plant den Aufbau eines Dolmetscherpools; ein Mitarbeiter einer Behörde bietet Hilfe beim Ausfüllen von Formularen an. Jemand mochte einen Laptop spenden. Ein Zahnarzt behandelt Flüchtlinge auch ohne Kostenerstattung. Großartig!"
Quelle: ProAsyl.de
 

Spiegel Online 26.08.2015: Meine Jugend in Sachsen: "Klassenkameraden reckten den Arm zum Hitlergruß"
Elisa Gutsche, Post JK am 27.08.2015 um 09:32 (UTC)
 Alle Jugendklubs sind in Nazi-Hand, die Brüder der Freundinnen sind Faschos, die Polizei kommt gern zu spät: Elisa Gutsche, 30, ist nur wenige Kilometer von Heidenau entfernt aufgewachsen - und erlebte als Jugendliche ständig rechte Gewalt.
Heidenau. Das ist wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt, dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin und in dem mein Elternhaus liegt. Wie viele andere war ich erschrocken und wütend, als ich die ersten Bilder und Berichte aus Heidenau sah. Was dann jedoch folgte und bis eben anhielt, war die absolute Sprachlosigkeit. Sprachlosigkeit, weil mir alles so vertraut vorkommt, weil ich den Ort ja kenne, aber auch, weil die Stimmung, die rassistischen Einstellungen, die Ablehnung von allem Fremden und Neuen sowie die rechten menschenfeindlichen Spannungen in mir vor allem die eigene Erinnerungen an meine Jugend in Pirna wecken.
Pirna, eine 40.000-Einwohner-Stadt, das "Tor zur Sächsischen Schweiz", grenzt direkt an Heidenau, und ich wette, dass die große Mehrheit der "besorgten Bürger" aus Pirna kam und kommt...
Quelle: Spiegel Online
 

Mopo.de 26.08.2015: SPENDEN, ANPACKEN, GEMEINSAM KOCHEN - So können Sie Flüchtlingen in Hamburg helfen
Hanna Zobel; Post JK am 27.08.2015 um 08:45 (UTC)
 Sie leben in Zelten, teilen sich mit mehreren tausend anderen die Massenunterkünfte, die Stadt ist mit der Unterbringung überfordert: Nach der anstrengenden Flucht finden Asylbewerber in Hamburg immer noch nicht die erhoffte Ruhe. Zum Glück zeigen viele Hamburger ihr großes Herz: Tonnenweise wurden Spenden abgeliefert, rund 2.000 Ehrenamtliche engagieren sich aktuell allein in den Flüchtlingsunterkünften. Dazu kommen noch unzählige privat organisierte Initiativen. Kurz: Hamburg kommt zusammen, um ihren neuen Mitbürgern zu helfen...
Quelle: MoPo.de
 

MoPo.de 26.08.2015: HUNDERTE BEI STADTTEILVERSAMMLUNG - So helfen engagierte St. Paulianer den Flüchtlingen
Stefan Düsterhöft; Post JK am 27.08.2015 um 08:37 (UTC)
 Es war ein deutliches Zeichen, das hunderte Hamburger am Mittwochabend im Ballsaal des Millerntorstadions gesetzt haben. Ihre Botschaft: Flüchtlinge sind in unserer Stadt willkommen – und wir wollen ihnen helfen! Die Mitglieder der Anwohner-Initiative „Refugees Welcome – Karoviertel“ zeigten auf, wie das gehen kann...
Quelle: MoPo.de
 

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